Religiöse Traditionen in Transformation

Das 28. Stiftungstreffen fand am 21. April 2023 an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin statt und widmete sich dem Thema „Religiöse Traditionen in Transformation“. In den Vorträgen und der Podiumsdiskussion wurde diskutiert, wie sich Religionen gegenseitig beeinflussen und wo es zu Abgrenzungen kommt, wenn sie in einer religionspluralen Gesellschaft aufeinandertreffen.

Nach der Begrüßung des Kuratoriumsvorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Michael Hoffmann-Becking, wurde die Veranstaltung mit Impulsvorträgen über die „Profile der Theologien“ in Berlin von Herrn Prof. Dr. Georg Essen, Institut für Katholische Theologie, Prof. Dr. Bernd Schipper, Evangelisch-Theologische Fakultät und Prof. Dr. Nimet Şeker, Berliner Institut für Islamische Theologie, eröffnet. Herr Prof. Dr. Ufuk Topkara vom Berliner Institut für Islamische Theologie sprach in seinem Vortrag „zur Frage der Selbstwahrnehmung: Muslime und ihre Bezüge zur deutsch-jüdischen Geschichte“.

Anschließend stellten Frau Prof. Dr. Teresa Schweighofer, Institut für Katholische Theologie und Prof. Dr. Henrik Simojoki, Evangelisch-Theologische Fakultät, das Interdisziplinäre Zentrum der Theologien vor sowie das neueste Förderprojekt der Stiftung: „Traditions in Transformations“ und warben um Unterstützung für das Projekt.

Die anschließende Podiumsdiskussion moderierte Frau Dr. Katrin Visse, Referentin für Islam und Theologie an der Katholischen Akademie in Berlin. Unter reger Beteiligung des Publikums wurden Thesen der Vorträge aufgegriffen und vertieft.

Das Spendendinner im Humboldt Forum des Berliner Schlosses eröffnete der Generalintendant und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Herr Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, mit einer kurzen Ansprache. Im Rahmen der Dinner-Speech sprach Frau Prof. Dr. Kirsten Schindler von der Bergischen Universität Wuppertal über das spannende Thema „ChatGPT – Zeitenwechsel in der Bildung durch künstliche Intelligenz?“.