Kulturgeschichtliches Denken und seine Bedeutung für Gegenwart und Vergangenheit
Am Freitag, den 17. April 2026, lädt die Stiftung Humboldt-Universität herzlich zum 33. Stiftungstreffen ein.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Frühjahrstreffens stehen die von der Stiftung geförderten Grabungen in Ostia Antica. Seit 2010 erforscht das Projekt das antike Stadtzentrum und hat dabei ein bislang unbekanntes frühes Heiligtum freigelegt. Die Stiftung unterstützt sowohl die wissenschaftliche Auswertung als auch die virtuelle Rekonstruktion der Funde.
Ein weiterer Schwerpunkt gilt der Frage, wie neue natur- und geisteswissenschaftliche Methoden sowie aktuelle Deutungen unseren Zugang zur Vergangenheit verändern. Im Spannungsfeld von empirischen Befunden, unterschiedlichen Perspektiven und den Grenzen unseres Wissens eröffnet die Archäologie neue Möglichkeiten historischer Erkenntnis und kritischer Reflexion.
Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Humboldt-Universität geben Einblicke in ihre aktuellen Forschungen und laden zur gemeinsamen Diskussion ein.
Den festlichen Abschluss des Tages bildet das Abendessen mit einer Dinner Speech von Prof. Dr. Andreas Reckwitz, renommierter Soziologe und Kulturwissenschaftler an der Humboldt-Universität. Er spricht über „Das Erben in der Spätmoderne – Last und Ressource“.
