Die verlorene Stadt erwacht digital zum Leben
Mit modernster 3D-Technologie dokumentiert und rekonstruiert das Projekt „POMPEII RESET“ die verlorenen Bauten der antiken Stadt, macht sie für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit erlebbar und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart.
Hintergrund & Ziele
Ein Stück antiker Geschichte neu entdecken – das ist das Ziel des Projekts „POMPEII RESET“, welches die Klassische Archäologie der Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam mit dem Archäologischen Park von Pompeji ins Leben gerufen hat. Unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Muth (HU) und Dr. Gabriel Zuchtriegel (Pompeji) entsteht eine digitale Brücke in die Vergangenheit: Die zerstörten und längst verlorenen Bauten der vom Vesuv verschütteten Stadt werden mithilfe modernster Technologie wieder sichtbar gemacht.
Laserscans, Drohnenaufnahmen und 3D-Modelle lassen die Häuser Pompejis Stein für Stein neu entstehen. Im 3D-Lab der HU werden die Daten zu präzisen digitalen Rekonstruktionen verarbeitet – nicht nur als Forschungsinstrument, sondern auch als faszinierendes Lehrprojekt. Studierende erleben hier unmittelbar, wie digitale Archäologie Geschichte bewahrt, erforscht und neu vermittelt.
Das Projekt ist weit mehr als eine technische Dokumentation. Es bewahrt gefährdetes Kulturgut, eröffnet neue Perspektiven auf das Leben in der Antike und macht das „verlorene Pompeji“ für Forschung und Öffentlichkeit wieder erfahrbar. Virtuelle Modelle ermöglichen Besuchern des Archäologischen Parks einen Zugang zu Räumen, die seit fast 2.000 Jahren verschlossen sind – und lassen Vergangenheit und Gegenwart in einzigartiger Weise miteinander in Dialog treten.
Ihre Unterstützung
Die Stiftung Humboldt-Universität unterstützt das Vorhaben, indem sie die Forschungskampagnen, die digitale Ausstattung und die lehrpraktische Einbindung der Studierenden im Jahr 2026 ermöglicht.
Wenn Sie dieses Projekt gerne unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende unter dem Betreff „Spende Pompeij Reset“ an das Spendenkonto der Stiftung:
Stiftung Humboldt-Universität, IBAN DE70 1003 0500 1012 5477 00, BIC: LOEBDEBBXXX
Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.
Bei Fragen zum Projekt oder zur Spende an die Stiftung können Sie uns gerne kontaktieren.

